Bild 'Rückblick'

25.05.2009
Ernst, aber nicht hoffnungslos


Eine beträchtliche Zahl interessierter und diskutierfreudiger Teilnehmer wollte am 25. Mai in der Orangerie im Presseclub eine Antwort auf die provozierende Frage „Quo vadis HNA?“ Gekonnt moderiert von Rudolf Stassek weitete sich diese rasch auf die Zukunft der Printmedien allgemein aus. Zwar sieht sich die HNA mit ihrer bewusst stark regionalen Ausrichtung und einem begleitenden ansehnlichen Online-Programm offenbar auf gutem Wege. Dennoch waren sich die beiden Referenten, dem Theoretiker Medienwissenschaftler Dr. Wilfried Scharf und dem Praktiker HNA-Chefredakteur Horst Seidenfaden in einem dann doch einig: Die Printmedien haben in diesen Zeiten der gesellschaftlichen Veränderung, dem Generationsproblem, neben Internet und Fernsehen keine Überlebensgarantie für die Zukunft. DEN schlüssigen Weg aus diesen trüben Aussichten scheint noch keiner gefunden zu haben. Doch wie hieß es schon seit Adenauer immer in solchen Situationen?: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. wrb



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