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16.01.2004
Roger M.Buergel: Erwartungen mehr als erfüllt
Künsterischer Leiter der doc 12 war zu Gast beim Presseclub

Sammelte Sympathiepunkte: Roger M.Buergel beim Gespräch mit Moderator Rainer Schumann.
Volles Haus beim ersten Termin des Clubs im neuen Jahr am 16. Januar im Postillon. Und die Begegnung mit dem neuen künstlerischen Leiter der doc 12, Roger M. Buergel, dürfte die Erwartungen mehr als erfüllt haben. Zu erleben war ein „Ausstellungsmacher„, der sich lieber als Realisator sieht und der alles andere als abgehoben über sich und seine künstlerische Überzeugungen sprach. Bei aller Ernsthaftigkeit in der Sache wusste er auch mit Witz und schlagfertig im Dialog mit dem glänzend aufgelegten und vorbereiteten Moderator Rainer Schumann Sympathiepunkte zu sammeln. Er machte trotz schon einiger durchaus interessanter Ausblicke deutlich, dass er sich noch am Beginn eines Entwicklungsprozesses befindet. Er ließ dabei den Schluss zu, dass er sich schon in Stil und Ansatz von seinen beiden Vorgängern unterscheiden dürfte. Er gestand unter anderem sogar in bewusst provozierender Offenheit ein: „Bei mir ist es so, dass ich Großausstellungen nicht mag.“
In der sich anschließenden Diskussion ging es vor allem um die von ihm zuvor angekündigte Einbeziehung der Bürger im Vorfeld der doc 12. Fazit der Veranstaltung: Auf ihn und „seine“ documenta 12 darf man sehr gespannt sein.
Wolfgang Rossbach
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