Bild 'Rückblick'

05.09.2007
Zwischen PR und Öffentlichkeitsaarbeit


Erfolgreiche Versuche Berliner Ministerien, über Agenturen mit bezahlten PR-Artikeln in Presse und Rundfunk zu gelangen, bildeten den Einstieg in das Thema „Pressesprecher zwischen journalistischer Wahrheitspflicht und dem Marketing für den Brötchengeber“. Michael Konken, Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes, räumte dabei am 4. September als Referent des Abends im HNA-Sitzungssaal ein, dass selbst bewusste Manipulationen und PR-Aktionen gerade auch angesichts wachsenden Produktionsdrucks und zunehmender Personalausdünnung in den Redaktionen leider immer wieder Aussicht auf Veröffentlichung hätten. Der Journalist komme aber heute nicht mehr ohne professionelle Öffentlichkeitsarbeit der Pressesprecher in der Wirtschaft und Politik aus. Dies setze, sollte ein Missbrauch verhindert werden, ein großes Vertrauensverhältnis zwischen beiden voraus.
wrb

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