Bild 'Rückblick'

21.10.2008
Ägyptisches im Doppelpack


Spannend wie versprochen war’s bei den Werkstattgesprächen am 21. Oktober in der Orangerie mit gleich zwei Themen, die nur geographisch benachbart waren. Temperamentvoll und informativ berichtete zunächst Amira El Ahl über ihren Weg von der HNA- Volontärin (nach der Devise „zur rechten Zeit am rechten Ort“) zur Spiegel-Korrespondentin in Kairo, ihrer Arbeit dort und den Arbeitsbedingungen junger berufstätiger Frauen.
Und dann kamen Heide Roll und Frank Kresse zu Wort, um für alle überraschend recht locker von ihren Erlebnissen als im September gewaltsam Entführte im Süden Ägyptens und im Sudan zu erzählen. Das klang eher wie ein spannendes Abenteuer als lebensbedrohlich; auch wenn sie das auf entsprechende Rückfragen aus dem (übrigens gut besuchten) Auditorium später etwas relativierten. Ähnlich locker sahen beide auch das Problem möglicher Mithaftung bei Reisen in gefährliche Gegenden, die später zu nicht unerheblichen staatlichen Befreiungsaktion führen. Wenn das Auswärtige Amt keine entsprechende Reisewarnung herausgebe, sahen sie dazu keine Veranlassung. Dieser zweite Teil der Veranstaltung soll bei einigen Teilnehmern einen recht zwiespältigen Eindruck hinterlassen haben. wrb




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